Institut Mensch, Technik und Teilhabe


Abschlussarbeit Kollaboration in der häuslichen Pflege

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Neuentwicklung pflegespezifischer Kollaborationsanwendungen vs. allgemeine Kollaborationswerkzeuge

Bachelorarbeit, Masterarbeit, studentische Abschlussarbeit

Umfeld:

Im Institut Mensch, Technik und Teilhabe (IMTT) werden anwendungsnahe interdisziplinäre Forschungsprojekte an der Schnittstelle zwischen Mensch, Technik und gesellschaftlicher Teilhabe bearbeitet. Zu den Forschungsinteressen zählen u.a. die Technikunterstützung von pflegerischen Versorgungsprozessen (Case- und Caremanagement), technische Assistenzsysteme und Ansätze der Mensch-Technik-Interaktion für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie nutzerzentrierte und partizipative Entwicklungsmethoden. Kennzeichnend für das IMTT ist die enge Verzahnung technik- und pflegewissenschaftlicher Kompetenzen. Im Institut arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Ingenieurwissenschaften, der Informatik, den Design- sowie den Gesundheits- und Pflegewissenschaften in den Projekten zusammen. Diese Abschlussarbeit ist in das Forschungsprojekt EIKI eingebettet. Dort wird untersucht, wie sich Pflegenetzwerke zusammensetzen und welchen Einfluss die Implementierung von Kollaborationssoftware auf die Zusammenarbeit in Hilfemix-Netzwerken haben.

Aufgabenbereich:

In der heutigen Welt, die durch eine alternde Gesellschaft und einen steigenden Pflegebedarf gekennzeichnet ist, sind neue Konzepte der Pflegeorganisation und -kooperation gefragt. Die erfolgreiche Zusammenarbeit in Netzwerken von professionellen Anbietern und informellen Pflegenden wird für die Betreuung des Einzelnen entscheidend sein. Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) können die Zusammenarbeit innerhalb dieser Netzwerke erleichtern. Während IKT seit langem in vielen Wirtschaftszweigen zur regulären Geschäftspraxis gehört, hinken der Gesundheitssektor und insbesondere der Homecare-Sektor der Digitalisierung weit hinterher. Die Gründe dafür sind vielfältig und noch nicht ausreichend geklärt. Die Heterogenität von Hilfemix-Netzwerken sowie die unterschiedlichen Perspektiven von informellen und professionellen Pflegeakteuren erschweren die Konzeption und erfolgreiche Implementierung von CSCW-Tools (CSCW: engl. computer supported collaborative work). Offen ist unter anderem die Frage, ob die Neuentwicklung von pflegespezifischen Anwendungen überhaupt notwendig ist oder eine Erhöhung des Bekanntheitsgrades von, Training und Beratung für allgemeine Kollaborationswerkzeuge dem gleichen Ziel förderlich wäre?

  • Literaturrecherche
  • Werkstattgespräche mit Umsetzungspartnern
  • Initiierung technikbezogener Angebote und Begleitung
  • Evaluation

Wir erwarten:

  • selbständiges Denken und Arbeiten
  • sehr gute Deutschkenntnisse
  • sicherer Umgang mit MS Office-Programmen
  • hohe Eigenmotivation, Teamfähigkeit und Engagement

Wir bieten:

  • engen Kontakt zur Anwendergruppe
  • eine vielseitige, abwechslungsreiche Tätigkeit
  • ein interdisziplinäres Arbeitsumfeld
  • eine angenehme Arbeitsatmosphäre
  • konstruktive Zusammenarbeit

Weitere Informationen:

Nähere Auskünfte zu dieser Ausschreibung erteilt Frau Madeleine Renyi, telefonisch unter 07723 / 920 2970 oder per E-Mail unter ry@hs-furtwangen.de.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung, die Sie per Email (eine Datei, nur PDF) an ry@hs-furtwangen.de richten. Ihre Bewerbung sollte ein kurzes Motivationsschreiben, einen aktuellen Notenauszug sowie einen tabellarischen Lebenslauf enthalten.